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Grenzüberschreitende Entwicklungskonzepte

Entwicklungskonzepte für den bayerisch-österreichischen Grenzraum

Von 1999 bis 2001 wurde gemeinsam mit dem Land Salzburg und dem Freistaat Bayern das grenzüberschreitende Entwicklungskonzept für den Bereich der EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein erstellt. Zur Umsetzung der mehr als 300 darin enthaltenen Projektvorschläge wurde 2006 ein grenzüberschreitendes Regionalmanagement eingerichtet.

Die EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein ist ein freiwilliger Zusammenschluss auf kommunaler Ebene von derzeit 97 Gemeinden, 2 Landkreisen, 2 Interessensvertretungen und einigen Privatpersonen.

In vielen Lebensbereichen wie etwa Tourismus, Verkehr, Kultur, Bildung, Wirtschaft, Jugend, Raumordnung, Natur- und Umweltentwickelung, Land - und Forstwirtschaft oder Sport ist die EuRegio eine wichtige Plattform und Motor für die Zusammenarbeit zwischen bayerischen und Salzburger Gemeinden, Behörden und Einrichtungen. Sie hat die Aufgabe, die regionale grenzüberschreitende Zusammenarbeit ihrer Mitglieder zu fördern, zu unterstützen und zu koordinieren.

Die EuRegio sowie das Regionalmanagement werden durch Mitgliedsbeiträge sowie durch das Land Salzburg, den Freistaat Bayern (Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie) und EU-Mittel (INTERREG IV A) finanziert.

Um das weitere Zusammenwachsen an der Bayerisch-Österreichischen Grenze zu fördern, wurde im Frühjahr 2009 mit der Erstellung eines Masterplans für die Kernregion Salzburg  begonnen. Dieses Interreg IV A Projekt greift vier offene Schlüsselthemen des EuRegio-Entwicklungskonzepts auf. In den Bereichen Verkehr, Wirtschaft, Freiraum und Wohnen werden konkrete Projekte und Maßnahmen für eine gemeinsame Entwicklung des Raumes erarbeitet.   

Entwicklungskonzepte für den bayerisch-tschechischen Grenzraum  

Mit Unterstützung der Landesentwicklung wurden bereits in den 90er Jahren drei grenzüberschreitende Entwicklungskonzepte flächendeckend entlang der bayerisch-tschechischen Grenze zur Abstimmung von Entwicklungsvorstellungen im Grenzraum erarbeitet:

Darauf aufbauend wurde das Raumkonzept INTERREG III A – PHARE CBC für den engeren bayerisch-tschechischen Grenzraum im Jahr 1999 erarbeitet und somit die Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung an der damaligen EU-Ostgrenze geschaffen.  

Das Projekt „Gute Nachbarschaft im bayerisch-tschechischen Grenzraum“ wurde von 2002 bis Mitte 2008 durch die Landesentwicklung gefördert.



Quelle: http://www.landesentwicklung.bayern.de/instrumente/grenzueberschreitende-entwicklungskonzepte.html (15. 05. 2012)